Samstag, 20. Juli 2013

Dieter Thomas Kuhn-Konzert

Gleich fotografierte ich das Dieter Thomas Kuhn-Konzert in Bonn. Entweder wird es ultra spaßig oder ultra peinlich. Ich lass mich überraschen. ^_^

Freitag, 5. Juli 2013

Katie Melua Konzert


Katie Melua - Hochzeitsfotograf Köln
Katie Melua | KUNST!RASEN Bonn
Diese Woche gönne ich meiner Kamera keine Ruhe! Ich freue mich jetzt schon auf das heutige Konzert von ‎Katie Melua in Bonn.

Übrigens: Die georgisch-britische Sängerin hält einen Weltrekord: Sie spielte auf dem Boden der Bohrinsel Sea Troll in der Nordsee 303 Meter unter dem Meeresspiegel das tiefste Unterwasserkonzert, das jemals stattgefunden hat.


Die Konzertfotos von Katie Melua gibt es bereits heute Abend auf meiner Website.

Mittwoch, 3. Juli 2013

ZAZ-Konzert

Trotz des typisch deutschen Schmuddelwetters freue ich mich sehr auf die Interviews und Fotos zum ZAZ Open Air-Konzert auf dem Kunstrasen Bonn. Gleich geht es los!

Samstag, 29. Juni 2013

VIP-Event und BAP-Konzert

Ich freue mich sehr auf unser VIP-Event und das BAP-Konzert auf dem KUNST!RASEN gronau bonn. In nicht einmal drei Stunden erwarten wir die ersten Gäste. Fotos gibt es natürlich wie immer auch im Anschluss.

Sonntag, 23. Juni 2013

Street Photography - Das Wunder des Alltäglichen


Street Photography - Kinder auf der Domplatte KölnNeben meiner Arbeit als Hochzeitsfotograf ist die Street Photography (Straßenfotografie) meine große Leidenschaft. Dabei haben beide Themen viel mehr Gemeinsamkeiten, als man zunächst denken mag.

Der Reiz an Street Photography


Straßenfotografie ist nicht planbar. Wenn du auf die Straßen und öffentliche Plätze der Stadt gehst, weißt du nie, was dich dort erwartet. Diese Unvorhersehbarkeit übt auf mich eine große Anziehungskraft aus.

Es ist dieser künstlerische Drang Alltagssituationen und die Art, wie Menschen damit umgehen, festzuhalten. Wie Menschen sowohl mit der Umwelt als auch mit anderen Menschen interagieren. Es ist der Zauber alltäglichen Dingen eine Bedeutung zu geben. Einen besonderen Moment aus dem schier unendlichen Strom an Kommen und Gehen einzufangen und erfahrbar zu machen. Es ist dieses Gefühl beim Drücken des Auslösers, dass für einen kurzen Wimpernschlag die Welt aufhört zu drehen und der Moment nur für sich selbst ist. 

Street Photography ist das Wunder im Alltäglichen zu sehen und festzuhalten, die Schönheit und manchmal auch die düsteren Seiten des Mensch-Seins zu finden. 

Da solche Fotos (zunächst) meist heimlich geschossen werden, wirken sie viel authentischer und für den Betrachter ist es leichter, eine emotionale Verbindung zu dem Dargestellten aufzubauen. Die besten Straßenfotos treffen direkt ins Herz. 


Die passende Ausrüstung für Street-Fotos

Street Photography - Kinder auf der Domplatte Köln
Das Schöne ist, dass man für die Street Photography keine besondere Ausrüstung benötigt. Große und somit auffällige Kameras und Objektive sollte man allerdings vermeiden. Ich verwende meist kleine spiegellose Systemkameras, wie die Fujifilm X100s oder die Olympus E-P5. Aber auch Smartphones eignen sich ganz hervorragend für Street Photos.

Ich fotografiere meist mit einem 35mm Objektiv, selten mit 85mm (umgerechnet auf das KB-Format). Der Vorteil von kurzen Brennweiten ist die Nähe zum Motiv. Leichte Weitwinkel-Aufnahmen setzen Menschen immer mit ihrer Umgebung in Szene. Der Betrachter des Fotos spürt förmlich diese Mittendrin. Auch kann man so recht nah ran an das Motiv gehen, so dass die Gefahr von durch das Bild laufende Passanten minimiert ist. 

Große Telebrennweiten würden durch die Perspektive und die geringe Tiefenschärfe hingegen den Menschen aus dem Kontext lösen und eine Distanz zum Betrachter aufbauen. Straßenfotos mit diesem Paparazzi-Effekt wirken meist wenig eindrucksvoll.

Hochzeitsfotografie

Was hat nun Street Photography mit Hochzeitsfotos zu tun? Ganz einfach: Auch bei der Hochzeitsreportage ist vieles nicht planbar. Gute Reportagefotos zeigen authentische Fotos von Menschen, die mit ihrer Umwelt und mit anderen Gästen agieren. Eben wie bei der Straßenfotografie.


Sonntag, 16. Juni 2013

Tipps: Fotografieren im Zirkus

Cirque Bouffon - nandou, Cologne, 23.05.2013
Fotografie Michael Sack
Fotografieren während eines Zirkusbesuchs ist in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung - sofern man überhaupt fotografieren darf. Klar, der Einsatz eines Blitzes ist Tabu

Aber auch die Örtlichkeiten und Gegebenheiten sind oftmals alles andere als günstig: Enge Platzverhältnisse auf den Tribünen und Zeltstangen sowie herunterbaumelnde Seile und Trapeze, die einem überall im Weg stehen. Bewährt haben sich Plätze auf den Rängen mit freier Platzwahl. So kann man sich einen geeigneten Standort schon gut im Vorfeld suchen. Toll, wenn dieser Platz dann auch noch in der Nähe des Haupteingangs liegt, denn in diese Richtung wird zumeist gespielt und man kann die Akteure von vorne fotografieren.

Insider-Tipp: Beachtet auch die kleinen Details außerhalb der Manage, die sehr oft ein hervorragendes Motiv abgeben. 

Lichttechnisch ist die Zirkusfotografie bei einer echten Vorstellung eine Herausforderung an das Können des Fotografen und das Fotoequipment: Mal schummriges Licht, dann wieder volles Rohr aus allen Scheinwerfern, die jede Szene in ein sehr kontrastreiches Licht setzt. Hinzu kommt gerade bei Artisten das unheimlich hohes Tempo, mit dem diese durch und über die Mange wirbeln. Schlimmer geht's fast nimmer. Oder aber du siehst es als Herausforderung an.

Je lichtstärker euer Objektiv ist, umso besser. Ideal sind Objektive mit einer Anfangsbelende von 2,8 oder größer (Blende 2,0 / 1,8 / 1,4 / 1,2 / 1,0 / 0,9).

Insider-Tipps für Kameraeinstellungen:
  1. ISO auf "Auto" oder fix auf min. 1.600
  2. Blendenautomatik (du stellst die Verschlusszeit ein und die Kamera bestimmt die Blende automatisch)
  3. Je nach Größe des Zirkuszelts sind Brennweiten um die 100 mm ideal
  4. Fotografiere nach Möglichkeit im RAW-Format
  5. Falls du in JPG fotografierst: Kontrast etwas senken und Weißabgleich auf Kunstlicht
  6. Verschlusszeiten zwischen 1/60s (Clownnummer) und 1/1.000s (Artisten in Aktion)
  7. Die mittenbetonte Belichtungsmessung ist ideal und 0,5-1 Blende unterbelichten
  8. Sollte eine Szene nur mit rotem Licht beleuchtet werden, Kamera weglegen und die Show genießen 
Fotobeispiele:
Weitere Zirkusfotos findest du auf meiner Google+ Seite Fotografie Michael Sack oder (mit EXIF-Daten) auf meiner Flickr-Seite Fotografie Michael Sack.

Deine Fragen und Anmerkungen kannst du gerne in den Kommentaren oder auf Fotografie Michael Sack stellen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim nächsten Zirkusbesuch!
Euer Michael